Universität Konstanz wird Sitzort des Wissenschaftsverbunds Vierländerregion Bodensee

09. Januar 2023 | | 2 Minuten Lesezeit

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Zu Beginn des Jahres gründet sich der Wissenschaftsverbund als Nachfolger der Internationalen Bodensee-Hochschule. Diese hat in den vergangenen 20 Jahren die grenzübergreifende Kooperation der Hochschulen in der Bodenseeregion koordiniert. Der Wissenschaftsverbund übernimmt nun ihre Aufgaben. „Dies eröffnet neue Chancen der Kooperation, sehr zum Nutzen der Region. Die Universität Konstanz freut sich, als Sitz des neuen Verbunds zu dienen“, erklärt Rektorin Katharina Holzinger. Als eigene Rechtspersönlichkeit in der Form eines Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) kann der Wissenschaftsverbund unter anderem selbst EU-Gelder und
sonstige Drittmittel beantragen und diese unter seinen Mitgliedern verteilen. „Die neue Struktur gibt uns darüber hinaus Kooperationsmöglichkeiten, die wir heute noch gar nicht alle kennen“, freut sich Gernot Brauchle, Rektor der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Er wurde in der Gründungssitzung des Wissenschaftsverbunds einstimmig zum Vorsitzenden des Kooperationsrats
gewählt.

Wissenschaftsverbund koordiniert weiterhin die grenzübergreifende Kooperation der Hochschulen

Der Wissenschaftsverbund wurde unter anderem gegründet, um den grenzübergreifenden Wissenschafts- und Forschungsraum in der Vierländerregion zu profilieren, die Mobilität der Studierenden im Verbund auszubauen, gemeinsame Lehrangebote zu schaffen und die
Zusammenarbeit zwischen den Hochschulverwaltungen zu stärken. Dazu werden unter anderem grenzübergreifende Projekte gefördert. Darüber hinaus können im Verbund große internationale Drittmittelprojekte gemeinsam beantragt und durchgeführt werden. An den 25
Mitgliedshochschulen aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz studieren rund 115.000 Studierende und arbeiten knapp 20.000 Forschende. Jährlich schließen rund 24.000 Absolventen ihr Studium ab. Neben der Universität Konstanz sind unter anderem die
Universitäten Zürich und St. Gallen, die HTWG Konstanz, die PH Thurgau, die Zürcher Hochschule der Künste und die FH Vorarlberg Mitglied. Seinen Hauptsitz wird der Wissenschaftsverbund an der Universität Konstanz haben. Gleichzeitig wird seine Geschäftsstelle Standorte an der Universität Konstanz sowie in Kreuzlingen haben. In Konstanz ist die Geschäftsstelle am International Office angesiedelt. „Wir erhoffen uns, dass beide Partner voneinander lernen können. Am International Office sind unsere internationalen Netzwerkaktivitäten angesiedelt. Hier haben wir einen gemeinsamen Bezugspunkt und können unsere Erfahrungen im Management von internationalen Verbünden teilen“, freut sich Dorothea Debus, Prorektorin für Internationales, Gleichstellung und Diversity an der Universität Konstanz
und Mitglied im Vorstand des Wissenschaftsverbunds.

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