Konstanz wird Smart (Green) City

19. Juli 2021 | | 2 Minuten Lesezeit

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Konstanz wurde zusammen mit 28 Städten als Modellprojekt „Smart City“ ausgewählt. „Smart City“ beschreibt ein zukunftsorientiertes Modell einer Stadt, die intelligente Technologien nutzt, um den Ressourcenverbrauch zu optimieren. Die Bereiche Verwaltung, Stadtplanung, Leben, Mobilität und Wirtschaft werden so miteinander vernetzt, damit eine fortschrittliche, grüne und inklusive „Smart City“ entsteht.

Die Konstanzer Bewerbung stand unter dem Motto „Konstanz im Wandel – vernetzt & klimaneutral“ und baut auf der im Januar im Gemeinderat verabschiedeten „Smart Green City“ Strategie auf. cyberLAGO hat die Bewerbung unterstützt und wird der Stadt Konstanz auch bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen helfen. Sowohl die Strategie, als auch die erfolgreiche Bewerbung bei dem Förderwettbewerb stellen den Nutzen der Digitalisierung für die Stadtgesellschaft und die Umwelt an erste Stelle. „Es kann keine nachhaltige Entwicklung ohne Digitalisierung geben. Die Förderung ist eine großartige Chance für Konstanz, um mit innovativen Ideen den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Unsere Bewerbung hat den Fokus darauf gelegt, dem Ziel der Klimaneutralität und nachhaltigen Entwicklung durch den klugen Einsatz von digitalen Angeboten näherzukommen. Wir freuen uns, dass diese Ausrichtung offenbar auch auf Bundesebene gewürdigt wird“, so Oberbürgermeister Uli Burchardt zum Förderbescheid.

Drei Handlungsfelder: Nutzung von Klimadaten, hybride Stadträume, Experimentierräume von Rebound Effekten

Zusammen mit verschiedenen Akteuren aus der Wirtschaft und Wissenschaft wurden drei Handlungsfelder herausgearbeitet, die im Fokus der Bewerbung standen: Die Nutzung von Klimadaten und anderer digitaler Instrumente, um Konstanz klimafreundlicher zu entwickeln und Lösungen für begrenzte Raumressourcen zu finden. Außerdem sollen hybrider Stadträume entwickelt werden, die analog und digital miteinander vereinen: Zum Beispiel wenn man online beim lokalen Einzelhändler bestellt und vor Ort im Laden abholen kann oder auch virtuelle Stadtführungen durch Konstanz. Im dritten Handlungsfeld sollen Experimentierräume zur Untersuchung von Rebound Effekten klimaschutz-, mobilitäts- und verwaltungsrelevanter Maßnahmen geschaffen werden, um zu gewährleisten, dass diese tatsächlich auch zu Einsparungen führen.

Im ersten Jahr des Förderwettbewerbs werden nun die Visionen der Stadtentwicklung und Digitalisierung in einem öffentlichen und partizipativen Verfahren mit den Konstanzer Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und gestaltet, woraus konkrete Projekte entstehen werden. Diese werden dann 2023 bis 2026 umgesetzt.

Das BMI fördert nun schon im dritten Jahr mit dem Förderzuschuss Kommunen, die digitale Technologien mit dauerhaftem Nutzen für die Stadtgesellschaft einsetzten wollen, um langfristig handlungsfähig und lebenswert zu bleiben. Dabei werden Investitionen bis zu 65 Prozent der Gesamtsumme vom Bund getragen. In Konstanz beläuft sich gesamte Projektvolumen auf 17,5 Millionen Euro. Der Förderzuschuss beträgt dabei 11,375 Millionen Euro.

 

cyberHR
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