Wie Knowledge Graphs und KI Unternehmenswissen sichtbar und nutzbar machen

29. Januar 2026 , 16:30 - 19:30

Mikado , Friedrichshafen (in Google Maps öffnen)

Unternehmenswissen steckt in Datenbanken, Dokumenten und Köpfen – oft verteilt über Abteilungen hinweg, schwer zugänglich und damit ungenutzt. Informationen sind zwar vorhanden, bleiben jedoch in Silos verborgen und können nicht sinnvoll verknüpft werden. Genau hier setzen Knowledge Graphs an: Sie helfen, Wissen zu strukturieren, Zusammenhänge sichtbar zu machen und es kontextualisiert für fundierte Entscheidungen nutzbar zu machen. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz lassen sich diese Potenziale noch erweitern – etwa durch automatisierte Abfragen oder smarte Verknüpfungen von Wissen.

Doch wie funktioniert das in der Praxis? Welche Vorteile bieten Knowledge Graphs gegenüber klassischen Datenbanksystemen? Und wie können Unternehmen konkret von dieser Technologie profitieren?

Christoph Pingel, Leiter Softwareentwicklung bei allsafe, führt in die Grundlagen ein – von der Funktionsweise über die Abgrenzung zu relationalen und Dokumentendatenbanken bis zur praktischen Einführung im Unternehmen. Anwendungsbeispiele aus der Industrie verdeutlichen, wo Knowledge Graphs kontextualisiertes Wissen für fundierte Entscheidungen liefern und wie KI dabei den Unterschied macht. Dabei teilt er Erfahrungen, die allsafe bei der Einführung des unternehmenseigenen Knowledge Graph gemacht hat, und zeigt, wie sich dieser von der ersten Idee zum erfolgreichen Einsatz entwickelt hat.

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Wissensmanagement, IT und digitale Transformation, die verteiltes Unternehmenswissen systematisch strukturieren und für fundierte Entscheidungen nutzbar machen wollen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts TIM (Transformation – Innovation – Mobilität) statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung erforderlich.

Experte

Christoph Pingel (M.A.) kam über das Thema E-Learning zur Software und begann in den 1990er Jahren mit der Entwicklung von Informationssystemen auf CD-ROM und im World Wide Web. Im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) verantwortete er innovative Ausstellungswebsites mit internationaler Reichweite und half, die institutseigene Website als einen der ersten Blogs im Kulturbereich zu etablieren.

Nach dem Wechsel in die Industrie verschrieb er sich ganz dem Thema Wissens- und Qualitätsmanagement und entwickelte u.a. für ein Heilbronner Startup die vermutlich erste webbasierte FMEA-Lösung für kleine und mittlere Unternehmen.

2017 begann er seine Tätigkeit bei der allsafe GmbH & Co. KG, wo er heute die fachliche Leitung der Softwareentwicklung innehat. Inhaltlich kümmert er sich u.a. um den unternehmenseigenen Knowledge Graph und den Einsatz von generativer KI an verschiedensten Stellen im Unternehmen.

cyberHR

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